Analyse des inländischen Roheisenmarktes in China – 19. Januar 2025
2026-01-19 17:20:52 Zugriffe:0
Chinas inländischer Roheisenmarkt bleibt trotz gemischter Einflüsse stabil
Makroökonomischer Kontext
Vorläufige Berechnungen deuten darauf hin, dass Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das Gesamtjahr 2025 140,1879 Billionen Yuan erreichte, was bei konstanten Preisen einem Wachstum von 5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nach Quartal: Q1 wuchs um 5,4 %, Q2 um 5,2 %, Q3 um 4,8 % und Q4 um 4,5 %. Im vierten Quartal stieg das BIP sequenziell um 1,2 %.
Das Zentralamt für Meteorologie gab am 19. Januar um 10:00 Uhr weiterhin eine gelbe Warnung für Schneestürme aus und prognostizierte starken Schneefall für die Zeit vom 19. Januar um 14:00 Uhr bis zum 20. Januar um 14:00 Uhr in Teilen von Zentral- und Süd-Henan, Zentral- und Nord-Anhui, Hubei, Nord-Hunan und Nordost-Chongqing. In bestimmten Regionen, darunter im Süden von Henan, im Nordwesten von Anhui, im Norden und Südwesten von Hubei und im Nordwesten von Hunan, wird mit Schneestürmen (10–16 mm) gerechnet. Die kumulierte Schneehöhe in den betroffenen Gebieten kann 4–8 cm erreichen, wobei örtlich mehr als 10 cm liegen.
Futures Market
Zum Handelsschluss gingen die meisten Großkontrakte im Schwarzwarensektor zurück. Eisenerz fiel um 21 Punkte auf 794; Kokskohle sank um 9,5 Punkte auf 1.174,5. Betonstahl sank um 33 Punkte auf 3.140 und warmgewalzte Coils sanken um 25 Punkte auf 3.299.
Kostenfaktoren
Derzeit bleiben die Kokspreise stabil. Allerdings ist Eisenerz einem erhöhten Angebotsdruck aufgrund höherer Hafenankünfte in Verbindung mit einer schwächeren Produktion von geschmolzenem Eisen und rückläufigen Nachfrageerwartungen ausgesetzt, was zu einem Abwärtsdruck auf die Erzpreise führt. Kurzfristig hat sich die kostenseitige Unterstützung für Roheisen abgeschwächt.
Angebots- und Nachfragedynamik
Auf der Angebotsseite verfügen die meisten Eisenwerke über relativ niedrige Lagerbestände, die eine Untergrenze für die Roheisenpreise darstellen. Die Nachfrage bleibt jedoch schleppend, da die nachgelagerte Beschaffung im Allgemeinen langsamer wird und größtenteils auf den unmittelbaren Bedarf ausgerichtet ist. Dies hat dazu geführt, dass die Transaktionen auf dem Gesamtmarkt gedämpft sind und es an Impulsen für Preiserhöhungen mangelt. Darüber hinaus haben die jüngsten Schwankungen auf dem Terminmarkt für schwarze Rohstoffe die vorsichtige Stimmung weiter verstärkt und die Händler zu einem umsichtigeren Ansatz veranlasst. Die Mainstream-Angebote sind weitgehend stabil geblieben.
Gesamtausblick:
Unter Berücksichtigung der oben genannten Faktoren wird erwartet, dass der Roheisenmarkt in den kommenden Tagen mit einer abwartenden Haltung stabil bleibt.